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Buchprojekte

Als Cultural Networker widme ich mich nicht nur der Vermittlung und Organisation von Kunstprojekten, sondern auch der reflektierten Auseinandersetzung mit künstlerischen Positionen in Buchform. In enger Verbindung zur konkreten und konzeptuellen Kunst entstanden in den letzten Jahren zahlreiche Publikationen – sowohl im Kontext der Werke meiner Frau Barbara Niesen als auch über andere herausragende Künstler:innen unserer Zeit, mit denen ich befreundet bin.

Ein besonderes Anliegen ist mir die Verbindung von Bild und Sprache, von sinnlicher Wahrnehmung und geistiger Durchdringung. Meine Bücher verstehen sich als Begleiter zu Ausstellungen, als Einladung zur vertieften Rezeption – und manchmal auch als biografische Annäherung an ein künstlerisches Leben.

Zu meinen bisherigen Veröffentlichungen im Kontext zum Kunstschaffen meiner Frau, Barbara Niesen zählen:

  • SCAN.DICHT.KUNST – „QR-Art & Poesie“ multimedialer Werkzyklus von Barbara Niesen
  • Barbara Niesen: informel - abstrakt - expressionistisch
  • Die Kraft, die in mir steckt
  • Doch wie verhält es sich eigentlich mit dem Quadrat?
  • Horizonte
  • Liniennetze
  • Nachhall
  • QR-Art & Poesie
  • Volatil

Diese Werke reflektieren jeweils zentrale Zyklen von Barbara Niesen und ermöglichen Einblicke in ihre konzeptuelle Arbeit zwischen System und Intuition.

Darüber hinaus entstanden weitere kunsthistorische und porträtierende Bücher, wie:

• POP! ART! IRONIE! – Malte Sonnenfeld kommentiert seine Epoche

• Fabelhafte Welten – Eine Reise durch das bildnerische Universum von Klaus Stanek

• SCAN.DICHT.KUNST – über die Künstlerin Barbara Niesen

• Kunst als Spiegel innerer Welten – über den Künstler Hans-Heinrich Dittrich

• Die Sprache der Hände – eine Würdigung der eindrucksvollen Zeichnungen von Susanne Kurth

Mit dem Buch „POP! ART! IRONIE! – Malte Sonnenfeld kommentiert seine Epoche“ liegt kein klassischer kunsthistorischer Überblick und keine lineare Künstlerbiografie vor. Vielmehr handelt es sich um eine vielschichtige Reflexion über Gegenwart, Bildkultur und Haltung – gelesen durch das Werk und Denken Malte Sonnenfelds. Das Buch versteht sich als Kommentar zur Epoche, nicht als distanzierte Analyse, sondern als Teil des Diskurses selbst.

Pop-Art bildet dabei keinen nostalgischen Bezugspunkt, sondern eine methodische Grundlage. Sonnenfeld greift die popkulturelle Bildsprache nicht affirmativ auf, sondern nutzt sie als Spiegel gesellschaftlicher Zustände. Konsum, Medienbilder, Oberflächenreize und ikonische Zeichen werden nicht gefeiert, sondern befragt. Pop erscheint hier weniger als Stil denn als Symptom einer Zeit, in der Bedeutung zirkuliert, sich vervielfältigt und zugleich entleert.

Zentral ist die Ironie – nicht als bloße Distanzierungsstrategie, sondern als Erkenntnismittel. Ironie erlaubt es, Widersprüche sichtbar zu machen, ohne sie aufzulösen. Sie schafft einen Raum zwischen Ernst und Spiel, zwischen Kritik und Teilhabe. In diesem Zwischenraum operiert Sonnenfelds Werk. Es verweigert die moralische Eindeutigkeit ebenso wie die naive Begeisterung für das Spektakel der Bilder.

Das Buch verfolgt diese Haltung konsequent. Texte, Abbildungen und Kommentare greifen ineinander und erzeugen eine offene Struktur, die dem Leser keine abschließenden Deutungen aufzwingt. Vielmehr wird ein Denkraum eröffnet, in dem Kunst, Gesellschaft und Selbstverständnis der Gegenwart miteinander in Beziehung treten. Die Epoche erscheint nicht als abgeschlossene Größe, sondern als permanenter Prozess, der sich im Bild ebenso manifestiert wie im Diskurs.

Dabei wird deutlich, dass Sonnenfelds Kommentar zur Epoche immer auch ein Kommentar zur Rolle des Künstlers selbst ist. Der Künstler erscheint hier weder als genialer Außenseiter noch als reiner Produzent von Warenbildern, sondern als Beobachter im System – involviert, kritisch, ironisch gebrochen. Diese Position ist unbequem, aber notwendig in einer Zeit, in der Bilder schneller konsumiert als reflektiert werden.

POP! ART! IRONIE! ist somit mehr als eine Publikation über Kunst. Es ist ein Buch über Wahrnehmung, über den Umgang mit Zeichen und über die Frage, wie sich Haltung in einer visuell überformten Welt behaupten lässt. Es lädt dazu ein, Pop nicht als Oberfläche zu lesen, sondern als Tiefenstruktur gesellschaftlicher Prozesse – und Ironie nicht als Flucht, sondern als präzises Instrument der Analyse.

Vorwort

Es gibt Begegnungen im Leben, die sich tief einprägen – nicht nur durch Worte, sondern durch Bilder, Haltungen, Schwingungen. Eine solche Begegnung war die mit dem Künstler Klaus Stanek, den ich vor einigen Jahren bei den Hennefer Kunsttagen der Initiative Kunst Hennef e.V. kennengelernt habe – jener lebendigen Künstlergemeinschaft, in der sowohl er als auch meine Frau Barbara Niesen aktiv sind.  

Schon bei meinem ersten Blick auf seine Werke war ich zutiefst berührt und begeistert von der Intensität seiner Bilder – vor allem von der einzigartigen Ausdruckskraft seiner Buntstift- bzw. Aquarellstiftmalerei. Was mir damals begegnete, war etwas Besonderes: kein lauter Gestus, kein modisches Zitat, sondern eine durch und durch eigenständige Bildsprache – voller Fantasie, Leuchtkraft und eigensinniger Schönheit.

Klaus Staneks Werke entführen in andere Welten – und sie bleiben dabei ganz bei sich. Sie erzählen von Wesen und Räumen, die wir so nicht kennen, und doch scheinen sie uns vertraut. Vielleicht, weil sie etwas in uns berühren, das jenseits des Rationalen liegt. Seine Kunst ist bildgewordene Offenheit – verspielt und präzise, geheimnisvoll und voller Witz, philosophisch und zutiefst menschlich.

Dieses Buch ist meine persönliche Reise durch die fabelhaften Welten eines Künstlers, der mich immer wieder aufs Neue inspiriert. Es ist keine kunsthistorische Abhandlung, sondern ein Versuch, das zu würdigen, was sich oft nur schwer in Worte fassen lässt: eine künstlerische Haltung, die dem Staunen Raum gibt – und der Freiheit der Imagination.

Es erfüllt mich mit großer Freude, dieses Buch über meinen geschätzten Freund Klaus Stanek und sein außergewöhnliches bildnerisches Schaffen geschrieben zu haben. Möge es dazu beitragen, seine Werke zu entdecken, zu verstehen – und vielleicht ein wenig mit den Augen des Künstlers zu sehen.

Robert Niesen

Autor und Kulturvernetzer

Vorwort

Eine neue Sprache zwischen Bild und Wort

Kunst verändert sich – nicht nur in ihrer Form, sondern auch in ihrer Wahrnehmung. In einer Welt, in der analoge und digitale Sphären ineinandergreifen, braucht es Ausdrucksformen, die diese Übergänge sichtbar und erfahrbar machen. Der Werkzyklus QR-Art & Poesie von Barbara Niesen (Edition Timpert) ist eine solche Form: ein Brückenschlag zwischen konkreter Kunst, konkreter Poesie und digitaler Kommunikation.

Schon seit vielen Jahren üben die Sprachspiele von Ernst Jandl eine besondere Faszination auf Barbara Niesen aus. Die rhythmischen Verschiebungen, Lautverrenkungen und Bedeutungsbrüche seiner Texte inspirierten sie zu einer künstlerischen Auseinandersetzung, die über das Medium der Malerei hinausreicht. Es war für sie ein reizvoller Gedanke, eine crossmediale Kunstform zu entwickeln, in der Bild und Sprache, Linie und Laut, Fläche und Klang miteinander verschmelzen – als ein vielschichtiges, sinnliches Erlebnis.

In ihren Arbeiten treffen Farbe, Struktur und Komposition auf Sprachrhythmus und Klangästhetik. Die in die Werke integrierten QR-Codes eröffnen eine zusätzliche Ebene – das Gedicht wird lesbar, hörbar, lebendig. Was wie ein technisches Element erscheint, wird zum poetischen Vermittler.

Dieses Buch dokumentiert den Zyklus in Bild, Text und Funktion. Es lädt dazu ein, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern auch zu entschlüsseln, zu hören, zu denken und zu fühlen. In der Verbindung von bildnerischer Präzision, poetischer Sprachkunst und medialer Interaktion entsteht ein Werk, das den Dialog zwischen Betrachter*in und Kunstwerk auf eine neue Ebene hebt.

Robert Niesen

Autor und Kulturvernetzer

Vorwort

Die Kunst hat die einzigartige Kraft, uns in neue Dimensionen zu entführen, uns zu berühren und uns mit Welten jenseits des Offensichtlichen in Kontakt zu bringen. Mit diesem Buch, „Hans-Heinrich Dittrich: Kunst als Spiegel innerer Welten“, lade ich Sie ein, die Malerei eines besonderen Künstlers zu entdecken und zu erleben – Hans-Heinrich Dittrich, dessen Werke mich zutiefst berührt und inspiriert haben.

Hans-Heinrich Dittrich ist ein Künstlerkollege meiner Frau, Barbara Niesen, und Mitglied der Initiative Kunst Hennef, einem engagierten Künstlerverein, der Jahr für Jahr die Hennefer Kunsttage organisiert. In diesem Rahmen stellt Dittrich seine Bilder regelmäßig aus, und genau dort, bei den Kunsttagen, hatte ich das Vergnügen, ihn und seine Kunst persönlich kennenzulernen. Seine Arbeiten sind geprägt von einer einzigartigen künstlerischen Ausdrucksform, die er selbst als „Gestalt-Art“ bezeichnet. Diese Stilrichtung bewegt sich an der Schwelle zwischen Abstraktion und Figuration und entführt den Betrachter in tiefgründige, facettenreiche innere Welten, die wie Spiegelbilder der menschlichen Seele wirken.

Dittrichs Kunst hat mich auf eine Weise berührt, die ich nicht erwartet hätte. Seine Werke laden dazu ein, sich von den äußeren Formen und Farben führen zu lassen und dabei in tiefer liegende Ebenen der Emotion und Reflexion einzutauchen. Diese Begegnung mit seiner „Gestalt-Art“ hat in mir den Entschluss geweckt, mich intensiver mit seiner Kunst zu beschäftigen und seine Bildsprache und „inneren Welten“ in einem Buch zu erforschen. Dittrich zeigt uns durch seine Arbeiten, dass Kunst ein Fenster in das Innere ist – in das Innere des Künstlers selbst, aber auch in das Innere eines jeden von uns, der sich auf die Reise durch seine Werke einlässt.

Mit diesem Buch möchte ich Sie einladen, Dittrichs Malerei nicht nur zu betrachten, sondern zu erleben – jede Gestalt, jede Farbe, jede Schattierung als Teil eines großen Ganzen zu begreifen, das seine Kunst einzigartig macht. Begleiten Sie mich auf dieser Reise in die inneren Welten von Hans-Heinrich Dittrich.

Robert Niesen

Autor und Kulturvernetzer

Vorwort

Seitdem ich im Jahr 2022 auf der regionalen Kunstmesse ARTLOKAL in Windeck-Schladern in der Kunsthalle Kabelmetall das Werk „Mutter’s Hände I“ von Susanne Kurth zum ersten Mal gesehen habe, lassen mich die eindrucksvollen Zeichnungen dieser Künstlerin nicht mehr los. Es war nicht nur die technische Virtuosität, die mich faszinierte, sondern auch die intime, tief berührende Ausdruckskraft, die Kurth durch das Thema „menschliche Hände“ vermittelt. Hände – oft so unscheinbar im Alltag – nehmen in ihrem gleichnamigen Werkzyklus eine zentrale Rolle ein. Sie werden zu einem Medium, das von Leben erzählt, von Arbeit, Fürsorge, Beziehungen und Zeit.

Die menschliche Hand ist ein komplexes, kraftvolles Symbol. Sie kann Liebe und Zärtlichkeit ausdrücken, sie schafft und gestaltet, sie trägt Narben und zeigt das Altern auf eine Art, wie es vielleicht kein anderes Körperteil vermag. Susanne Kurth hat es verstanden, diese unermessliche Vielfalt der Emotionen, Geschichten und Bedeutungen in ihren Zeichnungen einzufangen. Mit jeder Linie, jeder Nuance der Schattierung erweckt sie Hände zum Leben, die wiederum still, doch kraftvoll zu uns sprechen.

Dieses Buch „Die Sprache der Hände“ ist eine Reise durch die Welt dieser Kunstform, in der die Zeichnungen von Susanne Kurth den Betrachter in ihren Bann ziehen. Die Werke auf diesen Seiten laden uns ein, genauer hinzusehen – die feinen Details zu erkennen, die Oberflächen zu fühlen und den Geschichten zu lauschen, die durch die 

Hände erzählt werden. In Kurths Zeichnungen wird die Hand zur Metapher für das menschliche Dasein selbst – für unser Streben, unsere Beziehungen und unsere Verletzlichkeit.

Kurths außergewöhnliche Fähigkeit, die Essenz menschlicher Hände mit solch einer Präzision und Sensibilität darzustellen, macht dieses Buch zu einer wertvollen Sammlung. Es erinnert uns daran, dass Kunst nicht nur im Sichtbaren liegt, sondern auch in den Emotionen und Geschichten, die zwischen den Linien verborgen sind. Jeder Strich der Künstlerin ist eine Hommage an die stille, aber kraftvolle Sprache der Hände.

Ich lade Sie ein, dieses Buch mit Aufmerksamkeit und einem offenen Herzen zu betrachten. Lassen Sie sich von der Sprache der Hände berühren und von den Geschichten, die Susanne Kurth in ihren meisterhaften Zeichnungen erzählt, verzaubern.

Robert Niesen

Autor und Kulturvernetzer

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